| Technique |
cartoon on paper 35 mm film |
Screenplay Direction Animation |
Jochen Ehmann |
Camera editing |
Richard Lutterbeck |
| Music |
Maslband, Good Men Gone Bad |
| Sound design |
Sound Speed Studio |
| Script |
L. A. Rufus |
An elderly man lies down on the railway line-apparently tired of life. The train that will finish him off is approaching when he notices a remarkable gnome behind a milestone, waving to him animatedly with a handkerchief. The train is getting closer and closer, the old man becomes agitated, the train and its many carriages prevents the viewers from seeing anything.
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It is particularly obvious from Jochen Ehmann’s film Hobo that he is an excellent draughtsman. Unmoved by the trends and fashions of the past 30 years, he maintains a drawing style whose artistic quality effortlessly stands up to any comparison in the cartoon genre at international festivals. His drawings seem to appear casually and effortlessly over eight minutes. But he does not allow himself any typical cartoon sloppiness. He companies the tragic melancholy of his story with complete artistic visual precision.
Ein älterer Mann legt sich auf die Eisenbahngleise – offenbar des Lebens müde. Schon naht der Zug, der den Alten Kopf und Kragen kosten wird, da erblickt er hinter einem Meilenstein einen merkwürdigen Gnom, der ihm mit einem Taschentuch heftig zuwinkt. Der Zug nähert sich schnell, der Alte ist irritiert, der Zug mit seinen vielen Waggons versperrt dem Zuschauer die Sicht, doch dann herrscht Gewissheit: die Neugier hat gesiegt – er hat sich in letzter Sekunde gerettet.
Jochen Ehmann hat die Szenerie in traditioneller Weise mit Buntstiften auf Papier gezeichnet, die auch in der filmischen Umsetzung den Strich des Künstlers und seine Handschrift betonen.
Hobos sind eine seltsame Gattung von Todesengeln.
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Bei Jochen Ehmanns Film HOBO fällt besonders auf, dass er ein exzellenter Zeichner ist. Unbeirrt von den Trends und Moden der vergangenen 30 Jahre pflegt er einen Zeichenstil, der mit seiner künstlerischen Qualität auf internationalen Festivals jeden Vergleich im Cartoon-Genre glänzend besteht. Seine Zeichnungen über eine Strecke von fast acht Minuten scheinen mit müheloser Leichtigkeit hingeworfen zu sein. Aber er erlaubt sich keine der so typischen Cartoon-Schludrigkeiten. Die tragische Melancholie seiner Geschichte begleitet er mit einer prägnanten künstlerischen Visualisierung.